Welt
Die Splitterinseln

Vor sieben Generationen zerbrach der Mond. Vierzig Nächte lang fielen seine Stücke. Bis heute nennen die Leute diese Nächte den Langen Fall. Wo ein Splitter einschlug, riss das Land los und stieg in den Himmel. Diese schwebenden Inseln sind die Splitterinseln.
Unter ihnen liegt die Tiefe, ein Meer aus Wolken. Über ihnen hängt der zerbrochene Mond noch immer am Himmel, in neun großen und unzähligen kleinen Stücken. Kleine Splitter fallen bis heute. Das ist ein Himmelsfall, und seine Farbe verrät die Art des Splitters: rot für Glut, grün für Wurzel, violett für Nebel, silberblau für Eisen.
Zwischen den Inseln reist man mit Skiffs, fliegenden Booten mit Segeln, die auf den Strömungen des Splitterlichts fahren. Bezahlt wird mit Silberstücken. Auf den ärmsten Inseln am Rand der Karte wird Wasser mit Netzen aus dem Nebel gekämmt.
Die Inseln sind nach Arten geordnet. Die Aschenkette ist vulkanisch, die Grüne Mark ein Land hängender Wälder, die Schleierinseln liegen im Nebel des äußeren Rands, und die Ambosshöhen sind Berginseln voller Ruinen alter Städte.